Ausstellung

Gille W. Kuhr: Bilder zum Mitnehmen


Ständige Ausstellung in Gildehaus, Doornekamp 16, 48455 Bad Bentheim

Besuch nach Anmeldung    Tel.+4915110110464   E-mail: gille-w-kuhr@t-online.de

Freier Eintritt


Bilder der Serie: Die alten Meister besuchen die Provinz

Bilder der Serie: Neun zum Quadrat

Bilder der Serie: Unter Beobachtung

Bilder der Serie: Manipulierte Landschaften

Bilder der Serie: Kunst und Musik

Bilder der Serie: Die Geister kommen

Kritische Bilder

Alle im Keller deponierten Ölgemälde sind für den Materialpreis zuzüglich einer 50-Euro-Spende an eine bestimmte gemeinnützige Organisation zu erwerben.

Auch ein Umtausch der Bilder ist jederzeit möglich.

Machen Sie Ihre Wohnung zu einer Galerie.


   Stefi Mann-Nichiteanu    Marlene in der Stroth     Reinhard Jansen     Gille W. Kuhr




Bilder der Serie: Unter Beobachtung

Bilder der Serie: Emanzipation

Bilder der Serie: Umbau

Dekorative Kunst

Motive aus Werken alter Meister sind z.T. verfremdet in meine Bilder eingefügt, wirken dadurch oft surrealistisch und erhalten eine neue, gegenwartsbezogene Bedeutung.

Die Anordnung von 9 mal 9 Kugeln in einem Quadrat ist die Grundlage zu kreativen Gestaltungen, in denen Farbenspiele, Lichtverhältnisse und das Einfügen von bestimmten Objekten zu gefälligen Bildern führen.

Emanzipation heißt auch Veränderung, Überwindung von Vorurteilen, Verlassen alter eingefahrener Denkwege, Offenheit fürs Anderssein.

Freiheit, wie ich sie verstehe, muss auch immer eine individuelle Freiheit sein. Wenn jemand dauernd beobachtet, kontrolliert oder „verfolgt“ werden kann, durch wen oder was auch immer, dann ist er nicht frei.

Wir verändern die Welt. Landschaften, die wir gestalten, umwandeln, bearbeiten, werden zu lebens- und liebenswerten, blühenden Gegenden oder aber zu belastenden oder überwachten Orten. Ein Foto, ein Abbild davon kann manipuliert, zum Fake gemacht werden und dich glauben machen: Du lebst in einer guten Welt.

Kann man die Bilder kaufen oder sind die fürs Museum?

Mauern trennen.

Mauern schützen.


Ob eine Mauer mehr trennt als schützt

oder mehr schützt als trennt,

das können nur die erspüren,

die vor oder hinter der Mauer geschützt oder getrennt leben.


„Mauern schützen“, sagen die, die vor oder hinter der Mauer geschützt leben und daran glauben, dass Mauern mehr schützen als trennen.


„Mauern trennen“, sagen die, die vor oder hinter der Mauer getrennt leben und erfahren, dass Mauern mehr trennen als schützen.


Jenen, die weit entfernt von der Mauer leben, denen ist das Bauen oder Nichtbauen einer Mauer gleichgültig.

Sie sagen:

„Mauern schützen und trennen.“








Musik und Kunst

Töne sind wie Farben und Farben wie Töne

Selten wandelt sich etwas revolutionär, meist nähern sich neue Geister schleichend, langsam, unklar, nebelhaft. Doch sie kommen, die Geister, die uns und unsere Zeit bestimmen; sie fassen und drängen, verführen und leiten uns, obwohl wir glauben, dass wir sie nicht brauchen und ihnen widerstehen können.

Die Malerei ist eine Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen auseinander zu setzen. Ein Kunstwerk regt an, über offensichtliche oder angedeutete Probleme nachzudenken. Der Künstler gibt keine Lösungen vor, seine Darstellung kann Betrachter aber dazu verleiten, selbst aufgeklärt Stellung zu beziehen.

Der Wandel ist das Beständigste.

Das gilt auch für die Kunst. Was heute modern ist, wirkt morgen veraltet.

Veränderungen können wie sanfte Brisen daher kommen, kaum spürbar und leise.

Künstler sind empfindliche Menschen, sie spüren jeden Hauch und erkälten sich schnell.

Ästhetischen Gefühlen liegen individuelle Maßstäbe zu Grunde. Was mir gefällt, ist mein persönliches Empfinden. Der wahre Wert eines Kunstwerks ist nicht sein Marktwert, sondern die Wirkung auf mich, meine Betroffenheit. Es mag mich überraschen, verblüffen, verwirren, sprachlos machen - aber: „Es ist schön, es ist schön für mich.“ Dekorative Kunst ist im positiven Sinne Lebenskunst.